Online-Talk: Gaming und Rechtsextremismus
Videospiele sind schon seit langer Zeit kein Nischenhobby mehr und erfreuen sich noch immer wachsender Beliebtheit. Für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind sie fester Bestanteil des Alltags; und auch darüber hinaus haben sie ihre einstige Nische längst verlassen. Im Rahmen der Freizeitgestaltung greifen Videospiele gesellschaftliche Themen und Facetten auf, in und um Videospiele bilden sich eigene Online-Communitys.
Videospiele und Online-Communitys bringen zahlreiche positive Entwicklungen und Aspekte mit sich, doch treten daneben auch verschiedene Formen gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, beispielsweise Rassismus oder Sexismus, in diesem Bereich auf, die sich reproduzieren und weiterentwickeln. Darüber hinaus versucht auch die Extreme Rechte über eigene Games und Ansprachen in Gaming-Foren Einfluss zu nehmen und neue Mitglieder zu rekrutieren.
Gemeinsam haben wir mit unseren Gästen das Thema Gaming und Rechtsextremismus diskutiert.
Referent_innen:
Dr.in Linda Schlegel, PostDoc am Leibniz-Institut für Friedens- und Konfliktforschung und Co-Leiterin des Projektes „Radikalisierung auf Gaming-Plattformen und Messenger Diensten“ (RadiGaMe)
Mick Prinz, Projektleiter des Projektes “Good Gaming Support”
Moderation Heiner Coors, Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung
Broschüre Gaming und Rechtsextremismus
Gemeinsam mit dem Projekt „Good Gaming – Well Played Democracy“ der Amadeu Antonio Stiftung hat die LpB die Broschüren „Gaming und Rechtsextremismus – 25 Fragen & Antworten zum Thema“ sowie die komplett überarbeitete Neuauflage „Gaming und Rechtsextremismus – Remake“ herausgegeben.
Die Broschüren können auf der Webseite der LpB als PDF heruntergeladen oder im Shop der Amadeu Antonio Stiftung als Heft bestellt werden.
Die Veranstaltung fand am 11.November 2025 statt.

